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30. Dezember 2011

Das ganze Jahr Snowboarden

Geschrieben von Enrico Rocca

Snowboarden auf der Straße, zu jeder Zeit! Das Freebord macht es möglich, ganz ohne teures Liftticket und völlig unabhängig von Skigebieten, Winter und Schnee. Ob man die neue Trendsportart „Freeboard“ oder „Freebord“ schreibt, wissen wir zwar noch nicht. Aber dafür alles andere.

Das Freebord soll einen einfachen Sinn erfüllen, es soll das Fahrverhalten eines Snowboards auf der Straße simulieren. Es hat sechs Rollen und nicht wie das Skateboard vier Rollen. Dadurch kann man mit dem Freebord auch fahren, wenn es quer steht. Das Skateboard würde sofort bremsen. Das Freebord rollt auf zwei um 360° drehbaren und höhenverstellbaren Rollen weiter. Das Snowboardfahren charakterisiert sich dadurch, dass man „slidet“ und „carvt“. Das „Carven“ simuliert seit langer Zeit bereits das Skateboard durch vier Räder. Das „Sliden“ zu simulieren war die Schwierigkeit, die die Ingenieure beim Entwickeln hatten.

Für das „Sliden“ sind die zwei Rollen zuständig, die sich um 360° drehen und höhenverstellbar sind. Für jeden Fahrstil oder Konstitutionstyp des Fahrers gibt es unterschiedliche Modelle. Die Füße des Fahrers sind nicht wie beim Snowboardfahren festgeschnallt, sondern nur in Bindungen befestigt, so dass man jederzeit vom Bord abspringen kann. Die Achsen sind breiter als beim Skateboard, auch sind sie größer als das Bord selbst. Wie bereits erwähnt, hat das Bord sechs Räder, so müssen die Achsen von Beginn an anders aufgebaut werden. Nach der ersten Baureihe „Alpha“ sind inzwischen „G2“- und „G3“-Achsen auf dem Markt erhältlich.


Foto: Theo Viereck

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