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Für ein Apple und ein "i"?
Sicherlich ist das iPhone 4S eines der besten Smartphones weltweit und natürlich gibt es viele Gründe sich ein Apple-Produkt zu kaufen. Aber wer macht das große Geld mit dem angebissenen Apfel?
Weltweites Statussymbol
Das iPhone hat sich zu dem weit verbreitesten Statussymbol entwickelt, ist aber nichts besonderes mehr, da es über 150 Millionen iPhones gibt und das iPhone 4S das wohl meist verkaufte Smartphone der Welt ist.
Für das iPhone 4S mit 64 GB muss der Kunde stolze 849 Euro bezahlen. Apple zahlt für die Bauteile gerade mal 188 Euro. Zusätzlich kommen noch sechs Euro hinzu, für die Produktion in einem chinesischen Foxconn-Werk. Dort wird das iPhone von sogenannten "iSklaven" zusammengebaut. Sie verdienen nicht mal einen Euro pro Stunde, bis zu 80 Überstunden leisten manche monatlich und die Arbeitsbedingungen sind extrem schlecht.
Ohne die Mehrwertsteuer, Marketing- und Entwicklungskosten ist das iPhone 4S also gerade mal 194€ wert.
Apple kassiert, Arbeiter verdienen wenig
Aber wo bleibt der Rest? Sofern man das iPhone direkt im Apple Store bestellt, muss Apple einen kleinen Betrag in den Versand und in die Verwaltung investieren, weit über die Hälfte landet aber in Apples riesiger Firmenkasse. Die mit über 81 Milliarden Dollar bereits gut gefüllt ist. Apple kann es sich durch seinen guten Ruf einfach leisten mehr zu verlangen und verdient an jedem iPhone hunderte Euros. Die Arbeiter in den chinesischen Foxconn-Werken verdienen aber nur wenige Cents.
Andere Hersteller zahlen auch nicht mehr für die Produktion. Das Traditionsunternehmen Apple setzt also auf
billige Arbeitskräfte. Das die iPhones, iPods und iPads "Made in China" sind dürfte also so manchen stolzen Apple-Anhänger überraschen.
Foto: 1DmkIIN, Nadkach/Wikimedia, Joachim Kirchner (Teaser)





